Harlan Coben

Keine zweite Chance

Roman
Cover: Keine zweite Chance
Goldmann Verlag, München 2004
ISBN 9783442456895
Kartoniert, 448 Seiten, 8,95 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Gunnar Kwisinski. "Als die erste Kugel in meine Brust einschlug, dachte ich an meine Tochter." Als Marc Seidman wieder zu Bewusstsein kommt, liegt er auf der Intensivstation, seine Frau ist tot, und von seiner sechs Monate alten Tochter Tara fehlt jede Spur. Doch Tara lebt: Eine Lösegeldforderung trifft ein, die Marc neue Hoffnung gibt. Die Entführer geben Marc allerdings nur eine Chance, seine Tochter wieder zu sehen. Doch die Lösegeldübergabe geht schief ...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 27.01.2005

Harlan Coben gehört zu den Autoren, die den sich leise anbahnenden Paradigmenwechsel im zeitgenössischen Kriminalroman nachvollziehen, findet Rezensent Tobias Gohlis. Weg vom Serienkiller a la Hannibal, dessen Psyche Jäger und Leser interessiert, hin zum Kinderschänder. Die Leiden des entführten Kindes stehen auch im Zentrum seines neuen Krimis, der bereits in den USA durch einen "prominenten Leser", Bill Clinton, für "Furore" sorgte. Mit "technisch-kalt gelungener Spannungsschrauberei" schildere der Autor die Geschichte einer Kindesentführung, die einen Vater fast an den Rand des Wahnsinns bringt. Von der "ersten Zeile an" liefere Coben "pulserhöhende Spannung", stelle die geraubte Tochter als "mechanischen Hasen" dar, dem der "väterliche Spürhund" verzweifelt nachhetze. Ein einfacher Krimi? Nein, ein "atemberaubender Thriller", versichert unser Rezensent.

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