Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Thomas Bauer. Ein verheerender Vulkanausbruch bedroht Hawaii. Doch der Vulkan birgt ein Geheimnis, das die gesamte Welt vernichten könnte …John MacGregor, wagemutiger Wissenschaftler des Hawaiian Volcano Observatory und passionierter Surfer, steht vor der schwersten Aufgabe seiner Karriere. Der Mauna Loa, der größte aktive Vulkan der Erde, wird in nur wenigen Tagen ausbrechen. Doch unterhalb des Vulkans lauert ein von der Army streng gehütetes Geheimnis, das jedes Leben auf dem Planeten zu vernichten droht, sollte die Lava es freisetzen. Zusammen mit der unerschrockenen Vulkanologin Jenny Kimura und einem Team aus Experten kämpft Mac gegen die Naturkatastrophe und darum, alles zu retten, was er liebt: das Inselparadies, dessen Menschen und nicht zuletzt die gesamte Welt ...Michael Crichton, Schöpfer von "Jurassic Park", "Emergency Room", "Twister" und "Westworld", arbeitete jahrelang leidenschaftlich an einem Projekt, bevor er 2008 viel zu früh verstarb.
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Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 08.06.2024
Einiges vom typischen Michael-Crichton-Feeling transportiert dieser Roman, den der Erfolgsautor unvollständig hinterlassen hatte und der nun, auf Wunsch seiner Witwe, von James Patterson vollendet wurde, findet Rezensent Peter Körte. Dennoch überlegt er, ob Patterson eine gute Wahl war und meint: nein, eher nicht, denn Patterson ist zwar ungemein erfolgreich, aber eher als Plot-Erfinder, ein großer Prosa-Stilist ist er sicher nicht. Aber worum geht es? Um einen gigantischen Vulkanausbruch, und dann auch noch um eine Höhle, in der das amerikanische Militär Geheimnisse verbirgt. Es ist ordentlich was los, meint Körte, das Figurenarsenal ist groß, die Handlung rasant, sie wird in kurzen Kapiteln vorangetrieben und wird, wie bei Crichton üblich, von solide recherchierten wissenschaftlichen Fakten unterfüttert. Freilich ärgert sich Körte darüber, dass die Geschichte, die vermutlich bald in anderen Medien adaptiert werden wird, insgesamt doch zu sehr nach Schema konstruiert ist und auf Binsenweisheiten zum Beispiel über menschlichen Hochmut hinausläuft. Hätte die Crichton-Witwe doch mal jemand anderen gefragt zur Vollendung des Projekts, hadert der Rezensent abschließend.