Ein unbeirrbares Mädchen. Ein grünes Fahrrad. Und ein großer Traum. Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda (gesprochen: Wodschda) wünscht sich nichts sehnlicher als das grüne Fahrrad aus dem Laden um die Ecke. Dass Mädchen in ihrem Land gar nicht Rad fahren dürfen, interessiert den kleinen Wildfang wenig. Stattdessen setzt sie ihren Plan, sich das Geld für das Fahrrad selbst zu verdienen, geschäftstüchtig auf dem Schulhof um - bis ihr die strenge Schulleiterin auf die Schliche kommt. Da fällt Wadjda nur noch der hoch dotierte Koranwettbewerb der Schule ein; gleichzeitig eine willkommene Gelegenheit, sich wieder mit den Lehrerinnen gutzustellen. Am Ende kommt zwar alles ganz anders als gedacht, dennoch verliert Wadjda nie ihren Mut. Und so geht der lang gehegte Traum doch noch in Erfüllung …
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2015
Rezensentin Roswitha Budeus-Budde freut sich, dass nun auch das Buch zu Hayfa Al Mansours Film "Das Mädchen Wadja" erschienen ist. Gern hat sie noch einmal die Geschichte des jungen Mädchens aus Saudi-Arabien nachgelesen, deren größter Traum ein eigenes Fahrrad ist. Insbesondere lobt die Kritikerin Mansours authentischen und fesselnden Blick auf den restriktiven Alltag islamischer Frauen, der hier anhand des Familien- und Schulalltags geschildert wird.
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