Winston Churchill (1874 - 1956) war eine der herausragenden und eigenwilligsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine Entschlossenheit und Tatkraft, sein strategisches Denken und Durchhaltevermögen, seine Fähigkeit, eine ganze Nation zu motivieren, oder sein Festhalten an Werten sind nur einige der Eigenschaften, die ihn zum Vorbild für Führungskräfte machen. Dabei wurden ihm diese Fähigkeiten keineswegs in die Wiege gelegt. Der Schulversager und Stotterer, der später einer der einflussreichsten Redner war, musste sich in seinem Leben viel erarbeiten und erkämpfen. Vom jugendlichen Helden im Burenkrieg bis zu dem visionären Mann, der Hitler im Zweiten Weltkrieg trotzte - vor dem Hintergrund der Geschichte des 20. Jahrhunderts erzählt Helge Hesse spannend und lebendig, was Manager von Winston Churchill lernen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.08.2007
Ernst Horst fühlt sich dazu aufgerufen, das Buch von Helge Hesse vor seinem eigenen Klappentext zu schützen: Es handelt sich bei "Das Churchill-Prinzip" nämlich erst einmal um eine Biografie des britischen Staatsmannes, der der Autor erst in zweiter Linie verallgemeinernde Lebensmaximen abgewinnt, stellt der Rezensent klar. Hesse folgt Churchills Werdegang chronologisch, wobei er aus den einzelnen Stationen Prinzipien destilliert, die man allerdings auch getrost als "Bauernregeln" bezeichnen könnte, so Horst, dem positiv auffällt, dass Hesse bei aller Sympathie für den Porträtierten nicht zum Verherrlichen neigt und auch gewillt ist, Schwächen zu benennen.
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