Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.07.2000
In einer sehr knappen Besprechung gibt Konrad Watrin Auskunft über den voluminösen Band dieses "nützlichen Handbuch(s) für alle, die an internationaler Politik interessiert sind". Zunächst geht er auf das Vorwort des Generalsekretärs Kofi Annan ein, der eine Bilanz der UNO seit ihrem Bestehen zieht und einen optimistischen Blick in die Zukunft einer Politik des "globalen Konsens" wagt. Auch in den Artikeln - deren Verfassernamen, obwohl "namhafte" darunter sind, uns hier vorenthalten bleiben - scheint eine Bilanz der UNO auf, schreibt Watrin. Wichtigen Spielern auf der Weltbühne, sowohl Ländern als auch Institutionen wie der EU, der Weltbank oder WTO, sind ebenso ganze Artikel gewidmet wie spezifischen UNO-Themen, darunter den Amtssprachen und Bibliotheken, aber auch Weltraum- und Umweltvölkerrecht oder "der Bedeutung der Frauen in der UNO-Politik". Zwar richtet sich, so wird Annan zitiert, das Buch "insbesondere auch an die jüngere Generation", - ob es jedoch in einer entsprechend zugänglichen Sprache formuliert ist, bleibt unerwähnt.
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