Zweisprachig. Herausgegeben, ausgewählt und aus dem kolumbianischen Spanisch übersetzt von Juana und Tobias Burghardt.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
In manchen Büchern blättert man ahnungslos und plötzlich schlagen sie zu. Man ist mit einem Male wehrlos vor Begeisterung. So ging es mir bei diesem Gedicht: "Kompass Vom Grund des Ozeans / Nach der Stärkung durch die Transparenz / Der nachtwandlerischen Wurzeln, / Nach der Umarmung des Steinhorns / Und dem Klopfen an der Tür der versunkenen Götter, / Sobald die Sonne auf Befehl des Windes strandet, / Ohne im Schädel / Die Sanftheit des himmlischen Bildes zu verlieren, Auch nicht die in den Mulden erblühte Orchidee / Mit ihrem Kompassinstinkt, / Während sie das Wasser schneidet wie eine Papaya und / Fingernagel an Fingernagel ihr Wort geschrieben steht, / Wird der Ertrunkene wiederkehren / Vor unseren furchtlosen Augen." Wie heißt der Dichter? Henry Luque Munoz. Er wurde 1944 in Bogota in Kolumbien geboren. Am 1. März dieses Jahres starb er. Ich war erschrocken. Kaum lerne ich einen Autor kennen, ist er tot. Eine blödsinnige Empfindung... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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