Eine Reportage über die Gold- und Silberbergwerke Boliviens. In Jean-Claude Wickys Bildern werden die unsagbar schwierigen Arbeitsbedingungen, die klaustrophobische Enge der Stollen und die Härte der körperlichen Arbeit unter Tage auf beeindruckende Weise eingefangen. Die Bilder erzählen die Schicksale der Menschen, beschreiben ihre Lebens- und Arbeitsumstände, ihre Religion. "Mineros" ist Wickys ergreifende Hommage an diese Menschen, die in seinen Bildern trotz schwierigster Lebensumstände doch nie ihre Würde verlieren.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2003
Georg Sütterlin hält diesen Fotoband, der das harte Leben bolivianischer Minenarbeiter dokumentiert, für gelungen und aussagekräftig. Dass der Fotograf Jean-Claude Wicky sich "jeder Ästhetisierung enthält", macht den Bildband authentisch und glaubwürdig. Das wird nach Meinung des Rezensenten auch dadurch belegt, dass Tausende von Minenarbeitern sich die Fotoausstellung in Bolivien angeschaut haben. Die "kahlen und lakonischen" Fotografien "geben den Mineros und ihren Familien Würde und ein bleibendes Gesicht". Die Fotos sind nicht nur ein Dokument der Gegenwart, da sich die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter über die Jahrzehnte wenig verändert haben - trotz der 1952 erfolgten Verstaatlichung der größten Bergbauunternehmen.
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