Das Buch vermittelt einen Überblick über Leben und Wirken wichtiger Akteure und verweist auf ihren Platz in der nationalen und kontinentalen Geschichte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2010
Ziemlich spannend findet Rezensent Camilo Jimenez, was derzeit politisch in Lateinamerika geschieht. Die Linkswende, die Unabhängigkeit von den USA, der Weg in eine demokratische Moderne mit Politikern wie Hugo Chavez und Evo Morales, all das sieht er, zusammen mit dem Herausgeber dieses Bandes, Nikolaus Werz, von den Historikern bislang zu wenig beachtet. Dass die hier versammelten einundzwanzig Autoren sich abseits überholter Thesen und Ikonen, wie Che Guevara, bewegen und den Ruhm eines Bolivar oder die Schmäh eines Pinochet genauer untersuchen, hält Jimenez für überfällig.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…