Herausgegeben und übersetzt von Gerhard Fink. Seinem Gönner Maecenas, dem Namengeber des Mäzenatentums, widmet Horaz sein Oden-Buch. Während die Epoden vom Groll gegen den Bürgerkrieg geprägt sind, klingt in den Oden bei allem ethischen Ernst auch Privates an, spielerisch vorgetragen. Gerhard Finks Prosaübertragung steht der Satiren- und Briefe-Ausgabe Gerd Herrmanns zur Seite und macht den ganzen Horaz wieder zugänglich.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.01.2003
Von der Notwendigkeit einer neuen Übersetzung des Horazschen Oden- und Epodenwerks war der Rezensent (Kürzel "hak.") vor der Lektüre dieses Bandes wohl nicht ganz überzeugt. Hinterher nun ist er es, denn die neuen Übertragungen durch Gerhard Fink erscheinen ihm dem römischen Klassiker angemessen wie keine zuvor. Das herausragende Kennzeichen des augusteischen Autors ist seine für die Lyrik sehr ungewöhnliche Klarheit und Knappheit im Ausdruck - und gerade diese "Schnörkellosigkeit" verstehe Fink trefflich ins Deutsche zu bringen. Erwähnung findet auch der mit 200 Seiten sehr umfangreiche Anhang, der Informatives zu Biografie und Wirkungsgeschichte, dazu einen ausführlichen Stellenkommentar zu bieten hat.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…