Mit einem einleitenden Text von Barbara von Kameke.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 28.11.2002
Manfred Sack ist dem Reiz des "malerischen Malbuches" von Horst Janssen verfallen, der die Fantasie der Kinder nicht mit Vorlagen zum Ausmalen einengt, sondern Platz für eigene Vorstellungen schafft. Die "zauberhaften foliogroßen Vorlagen", erklärt Sack, verführen dank ihrer "expressionistischen Kraft und Ruppigkeit" nicht zur reinen Nachahmung, sondern machen Mut zur eigenen Schöpfung . Der Hamburger Maler Janssen hatte sich das Buch einst als Grafikstudent einfallen lassen, und noch immer vermögen seine rosaroten Pferde oder hosentragenden Affen offensichtlich die Fantasie von Kindern und Rezensenten anzuregen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…