Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. Es waren einmal vier Freundinnen und eine Freundin dazu. Dann gab es da noch einen Wald, in dem Ungeheuer lebten. Und es gab den Räuberanführer Radek, der vor hundert Jahren an einem Baum aufgeknüpft wurde. Die vier Freundinnen hießen Anke, Berit, Cordula und Dorothea. Die eine Freundin dazu hieß Zarah. Die Namen der Ungeheuer waren Ogill, Feggel, Lappowick, Raskoff und Kattinka. Die Sonne schien, ein Vogel sang. Die Mädchen betraten den Wald. Die Ungeheuer warteten.
Mit ziemlichem Entzücken betrachtet Rezensentin Katharina Granzin dieses Bilderbuch. Nicht nur die Zeichnungen von Martin Baltscheit haben es ihr angetan. Auch die Angst-Sublimierungsgeschichte selbst findet sie nicht nur originell sondern auch höchst charmant: die Mädchenclique um die Titelheldin, die grausigen Geschichten im Wald. Auch die Tatsache, das Zahras Freundinnen selbst wie Monster aussehen, was nur die Leser, nicht aber Zahra merkt, findet sie wunderbar geschickt erfunden. Wer ein Monster ist, das ist wohl auch eine Frage des Blicks, lernt sie. Die Rezensentin verweist außerdem auf eine Internet-Seite zum Buch: www.keine-angst-zahra.de, die sie höchst weiterführend und empfehlenswert findet.
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