Friedrich Oetinger Verlag, Hamburg 2026
ISBN
9783751208482 Gebunden, 64 Seiten, 20,00
EUR
Klappentext
Mit einem Vorwort von Tilman Spreckelsen und Illustrationen von Jörg Asselborn. Aufstieg und Fall der Menschheit Wir feiern den 100. Geburtstag von James Krüss mit bisher unveröffentlichtem Material: In dieser Kritik am Fortschrittswahn hält Krüss uns als Gesellschaft den Spiegel vor. In sieben Kapiteln, die aus Gedichten und Prosatexten bestehen, erzählt James Krüss von den "Haiteks", Turmbau-zu-Babel-artigen Riesenstädten, die mit jedem Kapitel der Menschheit fortschrittlicher werden. Eine verfasste Abhandlung über die Entwicklung der Menschheit in den verschiedenen Zeitaltern - bis hin zu ihrem unvermeidlichen Untergang.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 10.04.2026
Rund dreißig Jahre nach seinem Tod, zum hundertsten Geburtstag des Dichters und Schriftstellers James Krüss bringt der Oetinger Verlag einen bisher unveröffentlichten Text heraus, der in klassischer Krüss-Manier eine "eigenwillige Menschheitsgeschichte" erzählt, wie es im Vorwort heißt. Inhaltlich hat dieser Text über das Verhältnis zwischen Menschen und Maschinen nichts an Relevanz verloren, stellt Rezensent Benjamin Knödler fest: Krüss` explizite Kritik an der kapitalistischen Gesellschaftsorganisation und dem technologischen Fortschrittsglauben könnte aktueller kaum sein. Ästhetisch jedoch wirkt "Die Haiteks" ein wenig "aus der Zeit gefallen" auf den Rezensenten. Wer kann mit dieser Form von Gesellschaftskritik heute noch etwas anfangen? Wen spricht dieses Erzählen in simplen, märchenhaften Versen noch an, fragt sich Knödler, und zieht zugleich in Betracht, dass dies nicht die Fragen sind, die man an einen solchen Text stellen sollte, der doch zumindest und vielleicht zu allererst neue Einblicke gewährt in die Gedankenwelt dieses einzigartigen Autors.
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