Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Kate Swift ist auf der Flucht. Seitdem die Whistleblowerin die korrupten Machenschaften ihres ehemaligen Arbeitgebers CIA publik machte, ist sie zusammen mit ihrer Tochter untergetaucht. Als ihre Tarnung auffliegt, wird die Jagd auf Mutter und Tochter eröffnet.
Eine Frau allein im Kampf gegen die CIA: Kate Swift musste zusammen mit ihrer Tochter untertauchen, nachdem ihr Mann von ihrem ehemaligen Chef bei der CIA ermordet wurde und Kate den Fall aufdeckte. Als die ehemalige Profikillerin einen Amoklauf verhindert, lenkt sie die Aufmerksamkeit wieder auf sich...
Für Optimismus ist in James Rayburns düsterem Thriller kaum Platz, doch das tut seiner Qualität keinen Abbruch, meint Rezensent Elmar Krekeler. CIA-Agentin Kate Swift liebt ihr Land und will nichts als mit ihrer Tochter friedlich ihr Leben darin verbringen, lesen wir, und trotzdem wird aus ihr eine Whistleblowerin auf der Flucht, nachdem sie sich moralisch dazu verpflichtet sah, einige delikate Details über die korrupten Praktiken der CIA im Zusammenhang mit einem nicht zugelassenen Drohneneinsatz in Pakistan publik zu machen. Es ist ein intelligenter Roman mit interessanten, vielschichtigen Protagonisten, dem Krekeler den etwas ausgelutschten Russland-Bezug leicht verzeihen kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.04.2017
Dieser Thriller um eine ehemalige CIA-Agentin, die abgetaucht ist, nachdem sie kriminelle Aktivitiäten ihres Vorgesetzten enthüllt hat, und nach ihrer Enttarnung mit ihrer Tochter um die ganze Welt flieht, ist ein brutaler, rasendschneller Noir, lobt Rezensent Bernd Graff. In seiner Beschreibung klingt die Handlung reichlich zynisch - alle haben nur die niedrigsten Motive, Politik und Justiz sind durchgängig korrupt - aber das scheint ihn nicht zu stören. Die Handlung ist spannend, die Sprache cool und Graff zufrieden.
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