Mit einem Nachwort von Thomas Kuban. Wir von CORRECT!V haben in dieser aufwändigen Recherche der Idee hinter der Terrorserie des Nationalsozialistischen Untergrundes, NSU, nachgespürt. Wir entdecken eine neue Terrorbande, die weitgehend unbekannt in Deutschland ist - und die international tätig war. Und wir enthüllen die Ideologie, die weiteren Terror erzeugt.
Für Michael Pilz ist die Graphic Novel von David Schraven und Jan Feindt ein großartiges Unternehmen, eine Spurensuche nach verdeckten Symbolen und Zusammenhängen in der rechten Szene nach der Wende. Dass der Comic trotz aller Anlehnung an die Reportage immer noch Fiktion ist, vergisst Pilz beim Lesen zwar nicht. Allerdings weiß er auch, dass die erzählte Vorgeschichte des NSU ja leider wahr ist. Wenn der Journalist Schraven und sein Zeichner im Sumpf der Szene und der Subkulturen graben, um herauszufinden, wie der Rechtsterror entstand, ahnt Pilz die Gefahr des Verständnisses, wo es doch nur um das Verstehen geht. Letzteres aber schaffen die Autoren mit ihrem "kalten, schwarzen" Comic, versichert er, ohne Ersteres zu befördern.
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