Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob. Ulf ist Geldeintreiber. Sein Boss ist der Fischer. Der Fischer ist einer der Drogenhändler Oslos. Als Geldeintreiber wird man nicht unbedingt reich. Doch jetzt hat Ulf einen Weg gefunden. Glaubt er. Zwei Probleme stellen sich:
Drogenhändler lassen sich ungern reinlegen.
Und schicken sie ihre Killer los, sollte man ganz weit laufen - und sich ein gutes Versteck suchen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 10.08.2016
Rezensentin Sylvia Staude ist sich gar nicht sicher, ob sie wirklich einen echten Jo Nesbö gelesen hat, so ruhig geht es in diesem Roman des norwegischen Haudrauf-Autors zu. Spannend sei der Thriller aber trotzdem, beeilt sie sich zu versichern, denn unerwartete Wendungen nehme die Geschichte ohne Frage: Ein Profi-Killer kann/will seinen Job nicht ausführen und muss sich nun vor seinen Auftraggebern verstecken. Die spüren ihn aber selbst im beschaulichen Kasund auf, wo eigentlich nur Rentiere und Pastorentöchter ihr verschneites Leben fristen. Apropos Pastorentochter: Staudes Informationen zufolge wartet Nesbö diesmal auch nicht mit einem spektakulären Showdown auf, sondern mit einem Happy End.
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