Aus dem Norwegischen von Lothar Schneider. Zum ersten Mal seit Jahren fährt der 32-jährige Komponist Ask Burlefot in seine Heimatstadt Trondheim - zur Beerdigung seines jüngeren Bruders Balder. Auf seiner Reise erinnert er sich an die 1930er, als er Hilfslehrer an einer Handelsschule in Nordnorwegen war und es endlich schaffte, sich von seinem dominanten Vater zu befreien. Doch das schlechte Gewissen, seinen kleinen Bruder im Stich gelassen zu haben, verfolgt ihn Zeit seines Lebens. Ein großer Roman über Zweifel und Glauben, Unsicherheit und Sehnsucht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2020
Rezensent Cornelius Dieckmann liest Agnar Mykles ersten Teil des Epos über seinen Protagonisten Ask Burlefot von 1954 in der "gut lesbaren" Neuübertragung von Lothar Schneider. Vom Aufwachsen seiner Figur im puritanischen Norwegen der 30er Jahre erzählt der Autor laut Rezensent aus der Sicht des Erwachsenen. Familie, Arbeit, Liebe, Existenzangst, das sind laut Dieckmann die etwas tristen Stationen der Handlung, die den Helden nach mäandernder Handlungsführung am Ende doch wieder nur zurück in seine Heimatstadt Trondheim führen, wo Burlefot in "Introspektion versinkt".
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