Martin Zeyn freut sich, dass einige der Comic-Geschichten des in Frankreich bejubelten Comic-Zeichners Joann Sfar nun auch auf Deutsch zu haben sind. Der Tod ist in "Desmodus - der kleine Vampir" ständig präsent, aber weder als billiger Witz noch als alles beherrschende Figur, konstatiert der Rezensent angetan. Zudem spielt, insbesondere in "Die Katze des Rabbiners" die jüdische Theologie eine wichtige Rolle, was Zeyn besonders deshalb zutiefst beeindruckt, weil es sich hier schließlich um einen Comic für Kinder handelt. Sfars Zeichenstil charakterisiert Zeyn als ornamental, im Unterschied zur Ikone Herge arbeite Sfar stark mit Schraffuren. Die Figuren findet der Rezensent mitunter vielleicht "krickeliger" als nötig, wie er sehr sanft kritisiert. Alles in allem aber ist er vollkommen begeistert von diesen philosophischen und doppelbödigen Bildergeschichten.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…