Herausgegeben von Johann Ulrich. Aus dem Französischen von Kai Wilksen und Ulrich Pröfrock. Willkommen in der Suburbia-Hölle: In einer namenlosen Vorstadt versuchen der Kleindealer Eric und seine Freunde durch exzessive Abenteuer der Tristesse ihres Alltags zu entfliehen. Wie viele falsche Entscheidungen kann man treffen, bevor es keinen Ausweg mehr gibt?
Ziemlich cool und verführerisch findet Michael Brake die "toxische" Welt dieses leidenschaftlich in den bizarren Seitenarmen der Popkultur der 90er Jahre wühlenden Comics: Hier wird - und kein anderes Wort beschreibt es besser, meint der Rezensent - unentwegt gefickt, gestorben, sich zugedröhnt und nicht zuletzt das gesamte, verstörende Bilderarsenal des letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts mobilisiert. Oder kurz: "Eine düstere, herausfordernde, auch faszinierende Weltvision". Wobei der Comic nicht ganz einfach zu haben ist: Wer gemütlich schmökert, wird an den verschlossenen Texten von Pirus scheitern, wer sich darin aber versenkt, wird mit einem exzessiven Stimmungsbild belohnt, so Brake.
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