Die Autoren berichten über die Möglichkeiten und Grenzen von Klimamodellen, über den globalen Kohlenstoff-Kreislauf und die Bedeutung der Vegetation für das Klima genauso wie über Reaktionen der Vogelwelt auf den Klimawandel. Sie geben einen Überblick über Klimaziele in der politischen Auseinandersetzung, fragen, warum Klimaverhandlungen scheitern, was Emissionszertifikate wirklich leisten und worin die völkerrechtlichen Voraussetzungen und Grenzen für gezielte Eingriffe in das Klimageschehen bestehen.
Wer Vorkenntnisse mitbringt und sich für das Thema "Klimaschutz", dessen Umsetzbarkeit und die Gründe, an denen er immer wieder scheitert, interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten, findet Rezensent Felix Ekardt. Zwar biete es keine Einführung in die Thematik, doch dafür neben einer guten Darstellung der Komplexität der Sachlage auch einige neuere Erkenntnisse aus der Forschung, so der Kritiker. Doch auch einige Leerstellen hat Ekardt ausgemacht: Dass sich das Klima mittels Großtechnik regulieren lasse, hält er für zweifelhaft, ähnlich wie etwa den Schutzeffekt von Biosprit. Der Kritiker plädiert daher für ein kritischeres Konsumverhalten und den Abschied von der Wachstumsgesellschaft.
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