Drei leckere Pilze findet der Bär auf dem Heimweg im Wald. Sein Freund, das Wiesel, schmort sie sogleich in der schweren Pfanne. Doch dann haben die beiden ein Problem: Drei Pilze für zwei? Wie soll das gehen? Beide bringen ein Argument nach dem anderen, warum der eine mehr als der andere bekommen müsse: "Ich hab sie gefunden!" "Ich hab sie zubereitet." "Aber nach meinem Rezept." "Ich esse Pilze lieber!" "Ich bin größer!" "Ich muss noch wachsen …"
Bis plötzlich ein listiger Fuchs um die Ecke biegt und sich einen Pilz schnappt.
Der hat einfach unseren Pilz geklaut! Gleichzeitig ist damit aber auch das Problem gelöst und Ruhe kehrt ein. Wenn das Wiesel nicht noch einen Nachtisch hätte: Drei Walderdbeeren
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.03.2018
Elena Witzeck kann sorglos durch den von Jörg Mühle entworfenen Wald schlendern und Pilze sammeln. Oder aber sie kann etwas lernen über das Glück des Teilens und wie Konflikte entstehen aus Futterneid und der Neigung, sich mit anderen zu vergleichen und Recht haben zu wollen. Beides ermöglicht der Band laut Witzeck. Das Ende aber findet sie in jedem Fall originell.
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