Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.08.2001
Bietet diese Studie Neuartiges, fragt Hans-Jürgen Doscher, ohne direkt eine Antwort darauf zu geben. Für lesenswert hält er die historische Arbeit über eine Kleinstadt im Ostholsteinischen schon, denn Ahrensbök war bereits vor 1933 eine Hochburg der Hitler-Bewegung und geriet damit zu einer Art "Probebühne" für die Nationalsozialisten, die hier eines der ersten Arbeits- und späteren Konzentrationslager einrichteten. Als Gründe für die frühen Wahlerfolge der NSDAP nennt der Autor Doscher zufolge die überwiegend protestantische Wählerschaft, die hohe Erwerbslosenzahl und die ländlich-mittelständische Sozialstruktur. Die Opposition, einschließlich der deutschnationalen, sei von Anfang an brutal unterdrückt worden. Viele Fotos, Dokumente und Tabellen helfen die laut Doscher interessante Geschichte dieser ostholsteinischen Kleinstadt zu illustrieren.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…