Herausgegeben von Martin E. Hirzel. Band III der chronologisch aufgebauten Edition umfasst verschiedene kleinere theologische, autobiographische und pädagogische Schriften, die Lavater nach Berufseintritt 1769 als zweiter Pfarrer am Zürcher Waisenhaus verfasste. Lavater befand sich in einer geistigen Umbruchsituation. Im aufklärerischen Streben nach Vollkommenheit und Glückseligkeit des Menschen wurden ihm zunehmend die Bibel und Christus wichtig.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.02.2004
Der "Hg" zeichnende Rezensent ist beeindruckt. Seine wenigen Kritikpunkte wie Druckfehler, Inkonsequenzen bei der Schreibweise und das Fehlen eines Überblicks über das Gesamtprojekt scheinen ihm vernachlässigenswert (wenn auch offensichtlich erwähnenswert). Überstrahlt werde dies jedoch von der "ungemein sorgfältigen Arbeit" des Herausgebers Martin Ernst Hirzel, der einen der Schwerpunkte des Bandes, nämlich die Auseinandersetzung zwischen Johann Caspar Lavater und Moses Mendelssohn zu den Beweisen für das Christentum, detailliert analysiert und mit einer "hochinformativen Quellensammlung" versehen habe.
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