1776 - Deutsche Migranten machen Revolution in Amerika .Johannes Ehrmann erzählt Amerikas Revolution und den Unabhängigkeitskrieg als deutsche Familiengeschichte. Er verwebt das Leben der wichtigsten deutsch-amerikanischen Familie des 18. Jahrhunderts mit den bahnbrechenden Ereignissen ihrer Zeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2023
Ein wenig bekannter deutscher Einwanderer, der die USA in der Zeit der Staatengründung mitgeprägt hat, steht im Zentrum des Buchs, führt Rezensentin Sonja Asal aus: Heinrich Melchior Mühlenberg, ein 1711 in Niedersachsen geborener lutherischer Pastor, baute Kirchenstrukturen auf und hatte drei Söhne, die in der amerikanischen Revolution aktiv waren. Vor allem um diese drei geht es in Ehrmanns Buch. Ziel ist es laut Asal, den Beitrag Deutscher zum Aufbau des neuen Landes zu zeigen, was dank eines mit vielen Details gesättigten Erzählflusses nach Ansicht der Rezensentin auch gelingt. Nicht unter den Tisch fällt dabei die Tatsache, dass die Mühlenbergs, später Muhlenbergs, auch ihren Teil zur Sklaverei und der Vertreibung der indigenen Bevölkerung beitrugen, stellt Asal klar, die diese "lebendige Erzählung" so informativ wie spannend fand.
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