Aus dem Amerikanischen von Holger Hanowell. In seinem Dialog lässt Perry einen Tiefgläubigen den Versuch unternehmen, eine Ungläubige von der Möglichkeit der Existenz eines Gottes zu überzeugen. Dabei verhandelt er gleichzeitig das Problem, wie es zu Bösem und Guten kommen kann, wenn es nun tatsächlich einen Gott geben sollte. In seiner Einfachheit, Klarheit und Schönheit der Darstellung schafft Perry das Kunststück, die Tiefe und Wichtigkeit der Argumente für und gegen einen Glauben an Gott und die Probleme um das Gute und das Böse nicht unter Wert zu verkaufen. Auf diese Weise ergibt sich ein vorzüglicher Einführungskurs für an der Philosophie und besonders an Glaubensfragen Interessierte, der nicht überfordert, aber so weitgefächert und tiefgründig wie nur irgend möglich ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2013
Norbert Hoerster scheint das Buch unbefriedigend. Zum einen findet er die Argumentation, mit der der Autor das Theodizeeproblem, die Frage nach der Allgüte eines allmächtigen Schöpfers, erörtet, problematisch. So fragt er sich, vom Autor damit alleingelassen, wen bezüglich der Annahme einer Verknüpfung von Leid und Glück auf Erden die Beweislast trifft, den Theisten oder den Skeptiker. Zum anderen stören Hoerster die "oft alberne" Sprache und die "lächerlichen" Beispiele, die der Autor bringt. Eine Einführung in die Religionsphilosophie stellt der Rezensent sich sachgerechter vor.
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