Mit 70 Farb- und 90 sw-Abbildungen und Zeichnungen. Mit Beiträgen von Liz Bailey, Andrew Cross, Clare Dowdy, Sandy McCreery, Heather Puttock und Austin Williams. Das Automobil und das Bedürfnis nach individueller Mobilität haben auf drastische Weise die Konfiguration der Städte, das Aussehen der Landschaften verändert. Diese Revolution ist so mächtig, daß sie sogar die eigentliche Architektur und Ästhetik der Gebäude wesentlich mitbestimmt. In jüngster Zeit haben Computer Aided Architectural Design und innovative Auto-Entwurfstechnologien auch dem architektonischen Entwurf neue Möglichkeiten eröffnet. Der Herausgeber, Journalist in London, weist nach, daß der Einfluß des Autos auf das architektonische und stadtplanerische Denken stärker denn je ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.12.2001
Wie der Titel des Bandes schon mehr oder weniger schön sagt, geht es um das Verhältnis von Auto und Architektur, oder, in den Worten von Rezensent Ulf Erdmann Ziegler, um Mobilität und Immobilität, die hier so in Beziehung gesetzt werden, dass der Gegenstand in einen "analytischen Schwebezustand" gerät. So ganz klar wird dieser theoretische Versuch, Häuser und Autos zusammenzudenken in der Rezension nicht, inspiriert jedoch fühlt sich Ulf Erdmann Ziegler auf jeden Fall. Die "visuellen Quellen", rühmt er, sind "mit äußerstem Aufwand recherchiert", aufschlussreich ist ein "Lexikon der Autobegriffe" und außerordentlich begeistert ist der Rezensent von einer Liste von Autonamen: "Uno/Punto/Dino/Saxo/Mondeo...". Nun ja. Auf jeden Fall aber gibt es über bloße Listen hinaus nicht nur die vielen Bilder, sondern auch eine Reihe von "tief- und abgründigen Essays", die das Buch offenkundig sehr lesenswert machen.
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