Zuckersüß Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783689970086 Gebunden, 240 Seiten, 24,90
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Kathrin Köller. Stell dir vor, du wächst auf in einer Welt voller Smartphones, Likes und endlosem Scrollen. Das Handy ist das Erste, was du morgens, und das Letzte, was du abends anschaust - ganz schön viel für ein Kind, oder? "Generation Glücklich" richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die genau in dieser Welt ihren eigenen Platz finden wollen - ohne sich dabei selbst zu verlieren. Jonathan Haidt und Catherine Price erklären jungen Menschen in diesem Buch, was hinter der ständigen Bildschirmzeit steckt, warum Social Media uns manchmal eher verunsichert als verbindet - und wie wir trotzdem glücklich, mutig und ganz wir selbst bleiben können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2026
In seinem letzten Buch hat der Psychologe Jonathan Haidt eindringlich und wirkungsvoll vor den Gefahren der digitalen Welt gewarnt, weiß Rezensent Piotr Heller, mit seinem neuen Buch wendet er sich nun direkt an die Kinder und Jugendlichen, für deren Schutz er eintritt. Das Buch hat er gemeinsam mit Wissenschaftsjournalistin Catherine Price geschrieben, erfahren wir, es kommt mit vielen, manchmal etwas zu ausführlichen Erklärungen zu Phänomenen wie Aufmerksamkeitsökonomie oder dem Dopaminkreislauf, den Social Media-Nutzung lostritt, daher. Sie erzählen in dem Buch von der "Neuverdrahtung", die die sozialen Medien in den Hirnen der jungen Leute ausgelöst hat, und vermitteln laut Heller Medienkompetenz, zudem geben sie hilfreiche Tipps an die Hand, wie man sich von diesen Medien loslöst und erkennt, wann sie sinnvoll sind und wann nicht. Irritierend ist für den Kritiker, dass auf dem Buch selbst Aufforderungen des Verlages zu finden sind, sich über Social Media über die eigene Leseerfahrung auszutauschen. Er stellt sich zudem die Frage, ob die Autoren genügend motivierende Alternativen zum Internetkonsum bereitstellen. Das ist aber vielleicht auch nicht die Aufgabe dieses alles in allem gelungenen Buches, resümiert er.
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