Eine Lebensgeschichte aus finsteren Zeiten. Mit den Nationalsozialisten geht für Josefa eine harte, aber auch schöne Kindheit in der elterlichen Mühle zu Ende. Die neuen Machthaber bringen den Krieg, und der Krieg bringt Emile ins Haus, einen französischen Kriegsgefangenen. Josefa fängt mit Emile ein (streng verbotenes) Verhältnis an, bekommt ein Kind und muss für zwei Jahre ins Zuchthaus. Im Anschluss an die Biografie wird ein Gespräch zwischen Josefa Drechsler und ihrer Tochter abgedruckt, dem "Kind der Schande" aus der Verbindung mit Emile. Im Nachwort ordnet der Historiker Dr. Anthony Kauders, Universität München, die geschichtlichen Tatsachen ein, die für Josefa Drechslers Schicksal bestimmend waren.
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