Der Berliner Musikjournalist Jürgen Otten stellt in seinem Buch die Creme de la Creme der derzeit weltweit tätigen Pianisten vor. Wer sich für die Kunst des Klavierspiels interessiert, wer mehr über seinen bevorzugten Pianisten wissen und die Hörerfahrungen eines ebenso einfühlsamen wie kritischen Kenners nachvollziehen möchte, wird in diesem Buch zahlreiche Anregungen finden und zugleich auf höchstem Niveau unterhalten. Ein ausführlicher Lexikonteil mit diskografischen Empfehlungen bietet weiteren wertvollen Service.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.01.2010
Nur Gutes kann Hans-Jürgen Linke über diese Porträtsammlung großer Pianisten sagen, die der Musikkritiker und FR-Autor Jürgen Otten vorgelegt hat. Sie beginnt mit den "Unumstrittenen" - Brendel, Fleisher, Argerich -, um dann in durchaus "gut begründeter Subjektivität" zu seiner eigenen Auswahl zu gelangen. Leider verrät Linke nicht, um wen es sich dabei handelt, nur dass Otten den "Mainstream" - Grimaud, Stadtfeld und Lang Lang - außen vor lässt. Dabei, lobt der Rezensent, schreibe Otten immer in freundlichem Ton, "empathisch und werbend", nie aber apodiktisch.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…