Die Drahtzieher leben bis heute oft unbehelligt unter uns - Jürgen Schreiber deckt persönliche Abgründe der Agenten und ihrer Hintermänner, perfide Aktionen und geheime Operationen der Stasi auf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.07.2009
Neuigkeiten - Fehlanzeige. Über Streiflichter auf den DDR-Alltag unter den Augen der Stasi kommt dieser Band nicht hinaus, teilt uns Karl Wilhelm Fricke mit. Die zwischen 1993 und 2006 veröffentlichten Berichte, Porträt und Reportagen des ehemaligen Chefreporter des "Tagesspiegels" und der "SZ", Jürgen Schreiber, findet Fricke zwar durchaus spannend, gewissenhaft recherchiert und im Ganzen sachlich korrekt. Eine minimale Aktualisierung, das macht der Rezensent unmissverständlich klar, hätten sie jedoch gut vertragen können. Ein Hinweis auf das Ende von Honeckers Unterhändler Wolfgang Vogel oder das von Jeffrey M. Carney (IM "Kid"), findet Fricke, wäre durchaus möglich und für den Leser von Interesse gewesen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…