In enger Zusammenarbeit mit Rudi Carrell schrieb Jürgen Trimborn die erste Biografie über Deutschlands vielseitigsten und erfolgreichsten Showmaster. Anhand von Carrells Lebensstationen zeichnet Trimborn eine der erstaunlichsten Karrieren des deutschen Fernsehens nach. Dabei wird deutlich, dass Carrell immer ein Star zum Anfassen geblieben ist, selbstironisch, niemals anbiedernd, ohne Scheu vor ungeliebten Wahrheiten. Nicht umsonst bezeichnen ihn Showgrößen wie Harald Schmidt, Alfred Biolek oder Thomas Gottschalk als ihr großes Vorbild. Erstmals spricht Rudi Carrell in diesem Buch freimütig über sein Privatleben, so beispielsweise über seine Kindheit und Jugend im von den Deutschen besetzten Holland, über seine Eltern, die sich im Widerstand engagierten. Außerdem konnte Trimborn mit Carrells Kindern, seiner Frau und Menschen aus seinem engsten Umfeld sprechen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.10.2006
Jürgen Trimborn ist mit seiner Biografie des im Juli verstorbenen Rudi Carrell ein umfassendes, ja alle Aspekte des Lebens und der Arbeit des holländischen Showmasters abdeckendes Werk gelungen, lobt Oliver Maria Schmitt. Mit den vielen Fotos, Zitaten und einer ausführlichen Auflistungen der Sendungen Carrells bleibt dem Leser kaum etwas zu wünschen übrig, meint der Rezensent, der sich aber über die Akribie, mit der Trimborn beispielsweise dem verwirrenden Beziehungsgeflecht von Ehefrauen und Partnerinnen Carrells nachspürt, etwas zu wundern scheint. Sogar erstaunliches Zahlenmaterial weiß der Autor zu liefern, wie zum Beispiel die Anzahl der Biere, die der Showmaster mitunter besonders beim Arbeiten an seinen Witzen genossen haben soll, so Schmitt fasziniert. Ganz leise beschwert sich der Rezensent über den Ton besserer Illustrierter, den der Autor mitunter anstimmt, wenn er sich auch ansonsten durch einen eher schmucklosen Stil auszeichne. In den besten Passagen aber ist diese Lebensbeschreibung auch ein Stück deutsche Fernsehgeschichte, lobt der Rezensent, der es schon beeindruckend findet, dass Trimborn ein "Standardwerk" über Carrell schreiben konnte, obwohl er nur noch drei Monate mit ihm selbst zusammen arbeiten konnte.
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