Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.04.2000
Stephan Wehowsky ist ganz begeistert davon, dass sich "hinter dem trockenen Titel" eine solch interessante Darstellung verbirgt. Es gefällt ihm, dass die Autoren Geschäftsberichte aus verschiedenen Ländern unter die Lupe nehmen und daran deutlich machen, welches Bild - freiwillig oder unfreiwillig - die Firmen durch diese Berichte von sich vermitteln. So werde beispielsweise deutlich, dass deutsche Firmen in aller Regel wenig Interesse am kreativen Mitdenken ihrer Mitarbeiter haben, oder Firmen aus der IT-Branche sich stark an ihre Zielgruppen richten. Mit großem Fach- und Sachverstand seien die Autoren hier vorgegangen, lobt Wehowsky, darüber hinaus besteche der Band durch seine erstklassige grafische Gestaltung.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…