Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.10.2004
Mit unverhohlener Wertschätzung lobt Rezensentin Hilal Sezgin diese "Kleine Geschichte des Islam" nicht nur als "kundig geschriebenes" Werk, sondern auch als eines, das "seinem Gegenstand wohlgesonnen" ist. Angenehm findet die Rezensentin dabei vor allem, dass Karen Armstrong den Islam "nicht zu einem zweiten Christentum stilisiert", wie dies sonst oft unternommen werde, sondern sein Entstehen und Wachsen in seinem spezifischen historischen Kontext rekonstruiere. Armstrong betone, dass "Mohammeds Leistung", eine von Idealen zusammengehaltene Gemeinschaft (die Umma) zu bilden, im Lichte der im 7. Jahrhundert herrschenden politischen Zerrissenheit bewertet werden müsse. Bewundernswert nennt die Rezensentin außerdem Armstrongs Gabe, "das spirituelle Anliegen einer Religion oder eines Gläubigen von seiner inneren Logik her aufzurollen und als eine spezifische Form des allgemein-menschlichen Bemühens, das vergängliche Leben mit einem überdauernden Sinnbezug zu versehen", begreifbar zu machen.
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