Herausgegeben von von Simon Weinreich und Peter Zocher. Schon Barths erste Predigten, die er während seines Studiums, in seinen Vikariaten und als Hilfsprediger in Genf hält, zeigen ihn als wachen Zeitgenossen mit feinem Gespür für gesellschaftliche wie kulturelle Brüche und Verwerfungen. Die Predigten, die eben darauf antworten, die Ängste und Unsicherheiten aufnehmen, stehen im Zentrum seines ersten Wirkens in der Gemeinde.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.06.2019
Der hier rezensierende Theologe Frank Jehle zollt den frühen Predigten Karl Barths großen Respekt: Obgleich er die Texte stellenweise noch etwas zu intellektuell geraten fand, konnte der Kritiker hier bereits alles angelegt finden, wofür sein berühmter Kollege später so geschätzt wurde. Sein Fokus auf das Evangelium und sein "unablässiges Fragen nach Gott" treten hier bereits ebenso deutlich hervor wie sein soziales Engagement und der Wille Barths, die Menschen bei der Predigt wirklich zu erreichen, so Jehle.
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