Bei vielen wichtigen Charterfolgen von Kraftwerk war Karl Bartos als Komponist mit dabei. Seit seinem Einstieg im Jahr 1975 entwickelte das Düsseldorfer Quartett jene unverkennbare Soundarchitektur, die die Band weltweit so einflussreich machte. Kraftwerks Musik hat die Entwicklung von Hip-Hop, Techno und Elektropop maßgeblich beeinflusst.
Mit großem Respekt, aber auch mit analytischer Klarheit gibt Karl Bartos in seiner Autobiografie spannende Einblicke in das Innenleben einer Band, die sich bis heute alle Mühe gibt, geheimnisvoll und undurchschaubar zu sein. Der Klang der Maschine ist das einzige Buch, das man über Kraftwerk lesen sollte - geschrieben von einem, der es wirklich wissen muss.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.11.2017
Jan Kedves lernt beim Ex-Roboter Karl Bartos ganz neue Sichtweisen auf Kraftwerk kennen. Schön findet er, dass Bartos so ungeniert und gelassen aus dem Nähkästchen plaudert, über Sex am Pool und das autoritäre Wirken von Band-Gründer Ralf Hütter und Co. hinter den Kulissen, über den Weg und die Entzweiung der Band und vor allem darüber, wie analog doch dereinst produziert wurde. Analog? Kraftwerk? Genau, meint Kedves und erkennt in den Robotern gar frühe Opfer der Digitalisierung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.09.2017
Rezensent Florian Kölsch hält mit seinem Respekt angesichts der Verdienste von Karl Bartos für die Musikgeschichte nicht hinterm Berg. Die Autobiografie, die der Ex-Drummer von Kraftwerk vorlegt, ist für ihn der berechtigte Anteil an der Deutungshoheit über die Bandhistorie. Indem der Autor mit Humor, Lakonie und Genauigkeit die Entstehung und Entwicklung des Kraftwerk-Sounds schildert und über die Wahrnehmung der Gruppe im In- und Ausland berichtet, schreibt er zugleich ein Stück deutscher Kulturgeschichte, meint Kölsch.
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