Dieses Buch ist der erste Band eines Projekts, in dem sich Karl Heinz Roth mit der globalen Krise und den durch sie ausgelösten Proletarisierungsprozessen auseinandersetzt. Im zweiten Band wird er die Perspektive umkehren und zeigen,dass aus der Systemkrise ein vielschichtiges Multiversum der Unterklassen hervorgeht, das in der Lage sein könnte, auf das Krisenmanagement der herrschenden Eliten selbstbestimmt zu antworten.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 14.10.2009
"Oberflächlich" findet Rezensent Felix Baum diese Analyse unseres Wirtschaftssystems zwar nicht - anders als vieles, was derzeit zu dem Thema publiziert wird. Doch dafür stört er sich daran, dass der Autor Stefan Frank einfach zu weit ausholt. Er liefert ein "umfassendes Bild" der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, erklärt aber nur bedingt, was dieser Überblick "zum Verständnis der jüngsten Krise" beitragen soll. So stellt sich bei Baum bei der Lektüre eine "gewisse Ermüdung" ein. Roths Schlussfolgerungen sind aber insofern erfrischend, als es für den Rezensenten etwas überraschend kommt, dass ausgerechnet der "sozialrevolutionär" sozialisierte Roth sich als Fan von Roosevelts New Deal outet. Dieses Fazit muss man Baums Eindruck nach jedoch zwischen den Zeilen herauslesen.
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