In diesem Buch präsentiert der Kommunikationswissenschaftler und Sprachkritiker Karl Hugo Pruys einen "Wissens"-Kanon von 44 Büchern aus Literatur, Philosophie und Geschichte. Der Bogen ist naturgemäß weit gespannt, beginnend in der Antike und endend in der Gegenwart: von den "Psalmen" des Alten Testaments bis hin McLuhan ("The Global Village"). Die 44 "Buchporträts" enthalten jeweils eine ausführliche Darstellung zum Inhalt und zur Wirkungsgeschichte der ausgewählten Werke sowie Leseproben und Interpretationen. Ein Glossar zur Literatur und Wissen rundet den Band ab.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.09.2001
Mit einer guten Prise Ironie kommentiert der Rezensent mit dem Kürzel upj dieses Buch, in dem die Standardwerke aufgeführt werden, die man unbedingt gelesen haben sollte - und merkt süffisant an, die Menschen, die schon mehr als 44 Bücher gelesen haben, müssten das Entstehen dieses Werkes mit einer gewissen Schadenfreude beobachten. Die Selektionskriterien "Überschaubarkeit der Titel" und "Greifbarkeit der Themen" findet er etwas befremdlich und fragt sich zudem, ob man die Zeit, die man mit dem Lesen dieses Buches verbringt, nicht besser mit der Lektüre der hier vorgestellten Bücher verbringen sollte.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…