Mare Verlag, Hamburg 2026
ISBN
9783866487468 Gebunden, 224 Seiten, 34,00
EUR
Klappentext
Mit zahlreichen Illustrationen von Astrid und Robert Nippoldt.Eine Umweltaktivistin, die allein auf einer abgelegenen Insel lebt. Eine Schwimmerin, die als erste Frau den Ärmelkanal durchquert. Eine Freibeuterin, die sich am König rächt. Auch wenn Epochen und Kontinente zwischen den Leben von Zoe Lucas, Trudy Ederle und Jeanne de Clisson liegen, verbindet sie doch eines: das Meer.In 16 Kapiteln porträtiert Kerstin Ehmer "Heldinnen der Meere" aus Wissenschaft, Kunst, Sport, Kultur und Mythologie - darunter bekannte Namen wie Virginia Woolf und Elisabeth Mann Borgese, aber auch die bislang wenig wahrgenommenen Biografien der Amerikanerin Marie Tharp, die die ersten präzisen Karten des Meeresbodens zeichnete, oder der Isländerin Thurídur Einarsdóttir, die im 19. Jahrhundert als unerschrockener "Vormann" mehrerer Fischerboote ausfuhr und mit ihren Mannschaften Rekordfänge an Land brachte.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 23.04.2026
Erst 1955 erhielt die erste Frau das "Kapitänspatent", mit dem sie offiziell zur See fahren durfte, erfahren wir von Rezensentin Andrea Gerk. Auch in der Literatur ist Frauen eigentlich immer die Rolle der Daheimzurückgebliebenen zugewiesen worden, zum Glück ändert sich das jetzt mit Kerstin Ehmers illustriertem Sachbuch. Die Autorin widmet sich realen Frauen, die zur See fuhren oder eine besondere Verbindung zu ihr haben, zum Beispiel der Isländerin Thurídur Einarsdottier, der berühmtesten Seefahrerin der isländischen Südwestküste Ende des 18. Jahrhunderts. Aber auch in die Leben von "modernen Meeresheldinnen" taucht die Kritikerin ein, wie in das der amerikanischen Schwimmerin Gertrude Ederle, die 1926 den Ärmelkanal schwimmend durchquerte. "Mut, Eigensinn und eine ausgeprägte innere Unabhängigkeit" sind die verbindenden Elemente zwischen den ganz unterschiedlichen Frauen, die die Autorin hier quer durch die Epochen vorstellt, so Gerk. Zu einem "echten Prachtstück" machen den Band unter anderem auch die Illustrationen von Astrid und Robert Nippoldt, die der Kritikerin besonders gefallen haben, wie sie schließt.
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