Aus dem Amerikanischen von Angela Stein. 35 perfekte Mädchen - und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?
Ob Cosima Lutz auch dem seltsamen Sog dieses nach allen Regeln des Schmachtfetzens gemachten ersten Bandes der Trilogie von Kiera Cass verfällt, wird nicht ganz klar. Sicher ist, sie erkennt die armselige Quotenhitmixtur aus "Die Tribute von Panem" und "The Bachelor", die den Band trägt. Armut, Krieg, ein nervendes Kastensystem und die quälende Frage, ob die Heldin ihren Prinzen bekommt, quälen und nerven die Rezensentin wie Reality-TV. Möglicherweise machen sie ja auch genauso abhängig.
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