Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.10.2011
Nach der Lektüre von John Henry Eagles erstem Abenteuerroman "Der eiserne König" stellt Rezensent Dietmar Dath begeistert fest: dieses Buch sticht aus der Masse der Fantasy-Literatur heraus. Vielmehr liest der Kritiker ein realistisch erzähltes Märchen, das immer wieder die gängigen Erwartungen durchbreche. Worum geht's? Um das Reich Pinafor vor dem König Fama zu retten, muss der junge Hans in einem Labyrinth und gegen den Wettlauf mit der Zeit das Mädchen Sneewitt finden., so Dath. Typisches Märchen also, das hier aber von lebt, dass Eagle die traditionellen Motive immer wieder mit modernen Bildern erzählt, die man aus Fernsehen, Kino und Internet kenne. So erinnert den Rezensenten etwa die Bande, die Hans begleitet, mehr an Jugendliche aus den französischen Banlieues als an Schillers "Räuber". Die Mischung aus flapsigen Ausdrücken wie "Pillepalle" und altfränkischen, gestelzten Redewendungen hat dem Kritiker ausgesprochen gut gefallen.
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