Aus dem Dänischen von Dagmar Brunow. Erik ist traurig, denn sein Opa ist gestorben. Aber dann steht Opa eines Nachts bei ihm im Kinderzimmer und spaziert einfach so durch die Wand. Für Erik ist die Sache klar Opa ist jetzt ein Gespenst! Doch das Opa-Gespenst hat noch etwas zu erledigen, es kann sich nur nicht daran erinnern, was das sein könnte ... Zusammen machen Erik und das Opa-Gespenst sich auf die Suche. Und nach vielen gemeinsam verbrachten Stunden des Sich-Erinnerns finden sie auch heraus, was es ist sie haben sich noch nicht voneinander verabschiedet!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.01.2015
Ramona Lenz hält dieses Buch von Kim Fupz Aakeson und Eva Eriksson für unverzichtbar, wenn es darum geht, Kinder mit dem Tod eines nahen Verwandten vertraut zu machen. Alle Erklärungen der Erwachsenen bleiben blass und unverständlich, meint sie, gegen diejenige, die der kleine Erik für das Verschwinden seines Großvaters hat: Er ist ein Gespenst geworden. Das bietet Raum für kindliche Trauer und ihre Bewältigung, meint Lenz, indem die Autoren Eriks Erklärung ernst nehmen. Trost und Wärme bieten zudem die Zeichnungen, so Lenz. Und als Unterstützung für Eltern im Umgang mit ihrem Kind taugt das Buch auch, findet sie.
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