Schwarzweiß-Comics. Chikada lässt sich von seiner Freundin durchfüttern, geht mit einer anderen ins Bett. Zwei ehemals beste Freundinnen merken bei einem Treffen im Cafe, dass sie sich nichts mehr zu sagen haben. Ein junger Mann verdient sein Geld als Begleiter älterer Damen, bis es ihm buchstäblich hochkommt. Oder das ersehnte, gefürchtete erste Mal.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.02.2009
Christian Gasser ist überaus eingenommen von Kiriko Nananans Comicband "Liebe und andere Lügengeschichten". In dreiundzwanzig Geschichten erzählt die Zeichnerin aus dem Alltag junger Japanerinnen und Japaner, die in Beziehungen scheitern, Drogen nehmen oder sich prostituieren, um sich teure Designer-Klamotten kaufen zu können. Das findet die Rezensentin beklemmend banal und darum so glaubwürdig. Als ironisch, distanziert und illusionslos preist Gasser Nananans Erzählweise, die mit sparsamen Mitteln eine "verblüffende Vielschichtigkeit" erschaffe. Dieser Comic, so findet die Rezensentin, gewährt einen aufschlussreichen Blick in die japanische Gesellschaft.
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