Mit Illustrationen von Barbara Scholz. Auf ins Mittelalter! Ein Geschichtsausflug mit dem kleinen Ritter Trenk. Gibt der böse Ritter Wertolt denn niemals Ruhe? Nun will er die freundliche Drachenfamilie erschlagen. Doch das lassen Trenk und seine Freundin Thekla nicht zu! Nach jedem Kapitel führt ein umfangreicher Sachteil in das Leben der Menschen im Mittelalter ein. Wie war das damals mit der Schule? Warum durfte man beim Essen rülpsen, sich aber nicht ins Tischtuch schnäuzen? Wie wurden Handwerker ausgebildet, was bedeutete es, ein Leibeigener zu sein und welche Waffen trugen die Ritter? Außerdem gibt es Bastel- und Rezeptanregungen und man erfährt Erstaunliches über auch heute noch gebräuchliche Sprichwörter.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2012
Die ganze Mühe dieses Werks spürt Rezensent Volker Weidermann am Ende des nunmehr dritten Ritter-Trenk-Romans von Kirsten Boie. Die einzigartig detaillierte, den Leser erfreuende Mühe der Autorin beim Verfassen ihrer Geschichten und aber auch die des Lesers, und das ist weniger gut. Denn Weidermann meint damit die hyperlinkmäßige Aufmachung und Aufspaltung des Textes in Story und Erläuterung, also Detail aus dem Mittelalterkontext, die den Leser hin- und herspringen lässt wie in einem Text im Internet. Laut Weidermann muss das nicht sein. Viel besser hatten ihm die anderen zwei Bände da gefallen, alles vereint an einem Platz. Zumal Boie ja erläutern kann, wie der Rezensent weiß, lässig auf Kinderaugenhöhe. Diese Leichtigkeit ist nun fast futsch und die Geschichte droht kaputtzugehen, für Weidermann ein ganz und gar unverständliches und trauriges Geschehen.
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