"Ich kenne ihn nicht, auch nach beinahe 25 Jahren kenne ich ihn nicht", denkt Ruth, als sie am Krankenbett ihres Mannes sitzt und Stoßgebete spricht. Dass er hier liegt, zwischen Leben und Tod, ist ihr Werk. Sie ist ausgeflippt, weil sie seine Untreue nicht länger ertragen konnte, die in den Siebzigerjahren so hoffnungsvoll begonnen hatte. War alles, was sie damals dachten, träumten und diskutierten, nur Illusion? "Das Buch Ruth" ist der Roman einer turbulenten Zeit, die literarisch lange unbeachtet blieb. Lakonisch, detailgenau und mit viel Sinn für Komik stellt Huizing die Konflikte einer Generation dar, die gegen Rüstung und Atomkraft aufbegehrte, ihre größten Erfolge und Enttäuschungen aber auf den Schlachtfeldern der Liebe erlebte.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…