Rezensent Julian Weber empfiehlt das Erinnerungsbuch des subkulturellen Tausendsassas Klaus Maeck als unterhaltsame Sammlung haarsträubender Begebenheiten. Als hätte der Hamburger Plattenmacher und Filmproduzent sein eigenes Leben gemeinsam mit Bill Burroughs zerschnippelt, mit Interviewpassagen und Skriptskizzen versetzt und neu arrangiert. Energetisch und offen verschneidet und collagiert der Autor, arbeitet mit verschiedenen Schrifttypen und lyrischen Elementen, staunt Weber und freut sich über diese volle Dosis "Medienguerilla".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…