Zur Winterolympiade 2018 in Pyeongchang - die große Kulturgeschichte der Winterspiele
Rund ein Vierteljahrhundert hat es gedauert, bis sich neben den olympischen Sommer- auch Winterspiele etablieren konnten. Von dem anfänglichen Widerstand der Skandinavier, von Sportarten wie 'Spezialfiguren' aufs Eis zu zeichnen, von den politischen Ersatzkämpfen im Kalten Krieg und der zunehmenden Rolle der Medien erzählt Klaus Zeyringer. Die Welt des Wintersports mit ihren Helden wie Toni Sailer oder Rosi Mittermaier und ihren tragischen Figuren wie 'Eddy the Eagle', ihren 'Eishexen' wie Tony Harding und ihren 'Eisprinzessinen' wie Nancy Kerrigan rückt Klaus Zeyringer in ihren kulturellen, sozialen und politischen Kontext. Ob Sportler wegen des Tragens von Reklame ausgeschlossen werden, ob neue Techniken eine Sportart revolutionieren, eines bleibt konstant: das Wetter, das Probleme macht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.02.2018
Klaus Zeyringers Kulturgeschichte der Olympischen Winterspiele ist stilistisch sicher nicht makellos, was den Lesegenuss jedoch nur geringfügig und den intellektuellen Mehrwert der Lektüre überhaupt nicht schmälert, so Rezensentin Claudia Mäder. Anschaulich und immer in Bezug auf die gesellschaftlichen Hintergründe beschreibt er die relativ späte Einführung der Winterspiele als Ergänzung der Olympischen Sommer-Wettkämpfe, er beleuchtet die Konstanten von 1924 bis heute und geht auch auf den Wandel des Wesens und Zwecks der Spiele ein - von Amateur-Wettkämpfen zu professionalisierten und wirtschaftlich höchst lukrativen Events, meint sie. Nicht nur für Sport-Enthusiasten ein lesenswertes Buch, so die überzeugte Rezensentin.
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