Aus dem Englischen von Dagmar Hartmann. Ein wiederentdeckter Klassiker in neuer, hochwertiger Ausstattung: "The Ceremonies" ist ein Meilenstein des Horror-Genres. Eigentlich wollte Jeremy Freirs sich für den Sommer aufs Land zurückziehen, um an seiner Doktorarbeit zu schreiben. Doch er merkt schnell, dass die Bewohner des verschlafenen Dorfes Gilead einer religiösen Sekte angehören und seltsame Rituale befolgen. Jeremy wird immer tiefer in die Ereignisse verstrickt, bis in der Sommerhitze ein uraltes Grauen erwacht, das nicht aus dieser Welt stammt …
Fast vierzig Jahre alt ist der einzige Roman des Amerikaners T.E.D. Klein, erfährt man von Oliver Pfohlmann. Trotzdem versteht der Rezensent, weshalb dieses Buch jetzt überarbeitet und mit neuem Titel versehen, auf Deutsch vorliegt. Denn die fantastische Geschichte eines Literatur-Dozenten und seiner Studierenden liest sich höchst aktuell, weil sie mit dem Treiben christlicher Fundamentalisten das Auseinanderdriften der amerikanischen Gesellschaft vorwegnahm. Die fein durchdachte Psychologie des Romans, die überweltlichen Horrorszenarien, besonders aber die in der Handlung verwobenen Muster von Manipulation und Sexualität als Instrumente der Macht, begeistern Pfohlmann.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…