Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Luftballons sind zum Fliegen da. Deshalb bindet man sie fest. Jedesmal, wenn Akiko den Faden loslässt, fliegt ihr Ballon an die Decke. Doch zum Glück hat Mama eine Idee: Sie bindet einen Löffel an das andere Ende des Fadens. Jetzt schwebt der Ballon und ist so groß wie Akiko. Diese führt ihn in den Garten, pflückt ihm Blumen und bietet ihm Kuchen an. Akiko will nun immer mit ihrem Ballon zusammen sein, will mit ihm essen, bei ihm schlafen. Aber Ballons sind zum Fliegen da. Was also muss man tun, dass man nicht traurig wird?
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…