Deutschland war einst ein Moorland mit großer Vielfalt: den Salzmooren an der Küste, den Regenmooren Nordwestdeutschlands, den mächtigen Flusstalmooren im südlichen Ostseeraum, den Mooren der Mittelgebirge, des Alpenvorlandes und Alpenrandes. Über Jahrtausende erfüllten sie für den Landschaftswasserhaushalt und das Klima wichtige Funktionen. Der Großteil unserer Moore wurde durch industriellen Torfabbau und tiefgreifende Entwässerung für Saatgrasland und Ackernutzung zerstört. Wirklich ungestörte Moorlandschaften existieren nur noch vereinzelt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.07.2022
Rezensent Johannes Kaiser hält das Buch der Biologen Michael Succow und Lebrecht Jeschke für einen wichtigen Beitrag zur Klimadebatte. Dass Moore Kühlung bieten und wertvolles Schilf, erfährt der Rezensent hier ebenso wie er die verschiedenen Moortypen kennenlernt. Richtig mitreißend findet er den Enthusiasmus der Autoren, wenn sie die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Kulturgeschichte der Moore vorstellen und die 115 bedeutendsten Moore Deutschlands porträtieren. Dass diese besonderen Feuchtgebiete schutzbedürftig sind, steht für Kaiser nach der Lektüre außer Frage.
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