In englischer Sprache. Neue Storys vom Meister des literarischen Punkrock: Durchgeknallte Nachbarn, David Bowies Choreografin, angebliche Punk-Riots in Wiesbaden, die Tücken der deutschen Sprache, Drinkin' and Drivin' in Texas, absolut unerlässliche Konversationsvermeidungstipps und immer wieder unglaubliche Geschichten aus dem Alltag eines Bartenders in Saarbrückens legendärem Karate Klub Meier: Lee Hollis' neue Storys erzählen mit viel schwarzem Humor vom ungeschminkten Wahnsinn diesseits und jenseits des Atlantiks.
Als "Erfinder des geschriebenen Punk-Rock" wurde der Kurzgeschichten-Autor Lee Hollis einmal bezeichnet und Rezensentin Du Pham kann das nachvollziehen. Wenn gleich der grundsätzliche Optimismus seiner Geschichten auch in seinem vierten Band "Many injured, More dead" vielleicht nicht ganz zur Punk-Attitüde passt, die schlichte und humorvolle Ausdrucksweise, seine Geradlinigkeit, Zwanglosigkeit und Forschheit, mit der er die Geschichten stets auf Substanzielle zu reduzieren weiß, tun es allemal, meint Pham. Kein Wunder, dass der gebürtige U.S. Amerikaner, in Saarbrücken lebende, schreibende und musizierende Punk-Rocker inzwischen eine treue Fangemeinde hat, so die angetane Rezensentin.
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