Leget Anmut in das Geben

Zum Verhältnis von Ökonomie und Theologie
Cover: Leget Anmut in das Geben
Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2001
ISBN 9783579053301
Kartoniert, 268 Seiten, 18,41 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Jürgen Ebach, Hans-Martin Gutmann, Magdalene L. Frettlöh und Michael Weinrich. Gott und Geld? Geht beides zusammen? Ist der Zweifel daran nicht nur sentimentaler Idealismus, unzeitgemäß in einem Volk von Aktionären? Die Kirche selbst steht unter dem Zwang, marktfähig zu werden und liebäugelt mit Marketingkonzepten und Managementseminaren. Gleichwohl: die christlich-jüdische Tradition von den Propheten der hebräischen Bibel bis hin zu den Armutsbewegungen des Mittelalters verbietet es, sich vorbe-haltlos dem Markt zu verschreiben. Der erste Band der Reihe Jabboq befragt kritisch aus unterschiedlichen Perspektiven das Verhältnis von Theologie und Ökonomie.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.08.2001

Um das Geben und Teilen geht es in diesem Band, in dem verschiedene Theologen - die meisten davon aus Bochum - sich zu Wort melden. Dabei nehmen sie oft eine ethnologische Sichtweise auf die Sitten in anderen Kulturen, zum Beispiel auf die indianische, ein und diese Perspektive findet der Rezensent mit dem Kürzel add doch etwas romantisierend. Er findet zwar den Gedanken schön, "dass Christen großherzig und im umfassenden Sinne geben sollen", aber außer einer Aufzählung der Autorennamen beschäftigt er sich nicht mit den konkreten Inhalten der einzelnen Aufsätze.

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